Erst der Prozess, dann das Werkzeug.

KI kann Betrieben in Handwerk und Industrie viel Routinearbeit abnehmen, aber nur dort, wo der Ablauf vorher klar ist. Sonst wird ein unklarer Prozess nur schneller unklar.

Uns gibt es seit 1995, inzwischen in zweiter Generation. Wir beraten und entwickeln für den Mittelstand und setzen KI dort ein, wo sie sich rechnet, angefangen bei uns selbst.

Unser Ansatz

Keine Folien, sondern etwas, das läuft.

  • Ausgangspunkt ist eine konkrete Aufgabe aus Ihrem Alltag
  • Erst wird der Ablauf geklärt, dann das Werkzeug gewählt
  • Was nach außen geht, gibt ein Mensch frei
Vier Bausteine

Was KI im Betrieb übernehmen kann.

Nicht jeder Betrieb braucht alles davon. Welcher Baustein sich bei Ihnen lohnt, hängt an Ihren Abläufen, nicht an der Technik. Angefangen wird fast immer mit dem ersten.

Einführung im Betrieb

Wir klären mit Ihnen, welcher Ablauf sich für KI eignet und welcher nicht, richten das Werkzeug ein, legen Regeln für den Umgang mit Daten fest und nehmen Ihr Team mit. Das deckt nebenbei ab, was die KI-Verordnung von Ihnen verlangt.

KI-Agenten

Ein Agent erledigt eine klar umrissene Aufgabe selbstständig, zum Beispiel: Anfragen im Postfach vorsortieren und dem passenden Auftrag zuordnen, Lieferantenangebote vergleichen oder aus Fotos und Sprachnotizen von der Baustelle einen Bericht schreiben.

KI-Mitarbeiter

Mehrere Agenten mit fester Rolle, etwa für Angebote, Einkauf oder Organisation. Sie arbeiten im Hintergrund und legen ihre Ergebnisse dort ab, wo Ihr Team ohnehin arbeitet, zum Beispiel in der Aufgabenliste. Bei uns laufen sieben davon, mehr dazu unten.

KI-Gedächtnis

Was über Kunden, Maschinen und Entscheidungen bekannt ist, an einer Stelle statt verteilt auf Köpfe, Postfächer und Ordner. Mitarbeiter und KI arbeiten mit demselben Stand, auch wenn der Kollege, der es wusste, gerade im Urlaub ist.

Aus unserem Alltag

Wir arbeiten selbst mit sieben KI-Mitarbeitern.

Seit Oktober 2026 unterstützen uns sieben KI-Mitarbeiter im Tagesgeschäft. Sie greifen auf ein gemeinsames Gedächtnis zu und übergeben alles, was ein Mensch entscheiden muss, als Aufgabe an die Geschäftsführung. So lernen wir jeden Tag selbst, was KI im Mittelstand heute leistet und wo sie an Grenzen stößt. Einige ihrer Aufgaben:

  • Koordination: verteilt Aufträge an die anderen und hält nach
  • Vertrieb: recherchiert Interessenten und bereitet Gespräche vor
  • Marketing: schreibt Entwürfe für LinkedIn und die Website
  • Organisation: legt Aufgaben für die Geschäftsführung an
  • Wissenspflege: hält das gemeinsame Gedächtnis aktuell
  • Regel für alle: nach außen nur Entwürfe, entschieden wird von Menschen
KI-Verordnung

Ist KI-Schulung für Mitarbeiter Pflicht?

Ja, in abgeschwächter Form. Wer KI im Betrieb einsetzt, etwa ChatGPT, Copilot oder einen KI-Agenten, ist nach der EU-KI-Verordnung Betreiber. Artikel 4 verpflichtet Betreiber seit dem 2. Februar 2025, für die KI-Kompetenz ihres Personals zu sorgen.

Mit dem sogenannten Digital-Omnibus, in Kraft seit 27. Juli 2026, wurde die Pflicht abgeschwächt: Unternehmen müssen Maßnahmen ergreifen, um die Entwicklung der KI-Kompetenz zu unterstützen, aber kein bestimmtes Kompetenzniveau mehr garantieren. Eine bestimmte Schulungsform oder ein Zertifikat schreibt das Gesetz nicht vor.

Seit dem 2. August 2026 gelten außerdem Transparenzpflichten, etwa für Chatbots und KI-erzeugte Inhalte. Die Regeln für Hochrisiko-KI, zum Beispiel bei der Bewerberauswahl, greifen erst ab Dezember 2027.

Stand: Oktober 2026. Dieser Überblick ersetzt keine Rechtsberatung.

Was das im Alltag heißt

Vier Dinge, die jeder Betrieb regeln sollte

  • Erfassen: Welche KI-Werkzeuge werden genutzt, auch privat mitgebrachte?
  • Regeln: Welche Daten dürfen in welches Werkzeug, welche nicht?
  • Einweisen: wer womit arbeitet, lernt es an Beispielen aus dem eigenen Alltag, nicht im Einheitsvortrag
  • Festhalten: wer wann wozu eingewiesen wurde, das hilft als Nachweis

Das gehört bei uns zu jeder Einführung dazu. Eine reine Schulung ohne eigenes Vorhaben bieten wir nur auf Anfrage an.

Häufige Fragen

Noch Fragen?

Wer KI im Betrieb einsetzt, muss nach Artikel 4 der EU-KI-Verordnung Maßnahmen ergreifen, um die KI-Kompetenz seiner Mitarbeiter zu fördern. Das gilt seit dem 2. Februar 2025. Seit Juli 2026 ist die Pflicht abgeschwächt: Ein bestimmtes Kompetenzniveau muss nicht mehr sichergestellt werden, und eine bestimmte Schulungsform ist nicht vorgeschrieben.
Ja. Wer KI-Werkzeuge beruflich einsetzt, gilt als Betreiber, auch bei einem einzelnen Chat-Werkzeug. Sinnvoll sind klare Regeln, welche Daten eingegeben werden dürfen, und eine kurze Schulung für alle, die damit arbeiten.
Bei einer wiederkehrenden Aufgabe, die heute Zeit kostet und nach klaren Regeln abläuft, zum Beispiel Anfragen sortieren oder Berichte zusammenstellen. Ist noch offen, wo KI bei Ihnen überhaupt hilft, klärt das ein Digitalisierungs-Fahrplan.
Bei uns nimmt KI Routinearbeit ab: recherchieren, zusammenfassen, Entwürfe schreiben. Entscheidungen und alles, was nach außen geht, bleiben beim Menschen. So planen wir es auch mit Ihnen.
Das klären wir vor dem Start: welche Daten verarbeitet werden, bei welchem Anbieter, in welchem Land und mit welchem Vertrag. Was vertraulich bleiben muss, geben wir nicht in ein Werkzeug, das dafür nicht geeignet ist.
Uns gibt es seit 1995, inzwischen in zweiter Generation, und wir beraten und entwickeln für den Mittelstand. KI ist für uns ein Werkzeug unter mehreren. Wenn eine einfache Lösung ohne KI besser passt, sagen wir Ihnen das.
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